Wenn neue Leute meine Songs hören, sprechen sie mich recht oft auf meine Background-Vocals (oder auch Chöre genannt) an. Und ohne unbescheiden zu sein kann ich doch behaupten, das ich das anscheinend wirklich gut kann. Was die Chöre dann aber wirklich fett im Mix erscheinen lässt, ist eine Kombination aus Recording und Mix und das ist (wie so oft) der Schlüssel zu jedem guten Endergebnis – egal ob großes Studio oder Heimstudio!

Am Anfang war …

Zunächst einmal muss das Signal in die DAW und ich nehme meine Chöre in der Regel direkt nach den Hauptvocals auf. Erstens, weil ich dann bereits warmgesungen bin, zweitens weil ich dann im Vergleich zu den Hauptvocals bei ansonsten gleichen Einstellungen den Abstand zum Mikro um ein paar cm vergrößern kann. Dadurch unterscheiden sich die Chöre schon beim Einsingen etwas im Sound und ordnen sich auch ohne irgendein PlugIn räumlich etwas hinter den Hauptvocals ein. So einfach, aber auch so effektiv!

Arrangement und Harmonien

Ein zweiter Schlüssel zu guten Chören ist natürlich, dass man (und ich im Besonderen) viel wert darauf legt, speziell bei Dopplungen sauber einzusingen und eine für den Song interessante Harmoniefolge für die Chöre zu finden oder zu entwicklen. Denn nichts ist langweiliger als ein vorhersehbarer klassischer Dreiklang. Ich probiere daher immer gerne beim Einsingen aus und lasse mich überraschen, wo ich rauskomme. In der Regel singe ich dann jede Stimme doppelt ein und kann anschließend im Mix entscheiden, ob ich breite oder weniger breite Chöre haben möchte.

Kleiner Tipp am Rande

Sollten einzelne Wörter deiner Chöre mit einem Stopplaut wie zum Beispiel “T”, “K” oder ähnlichem enden, kannst Du diese

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