Autor: Jonas_vom_Recordingblog

Gewinnspiel: And the winners are …

Wie versprochen gebe ich heute hier die Gewinner bekannt, die sich jeweils über eine Ausgabe von „Recording Secrets“ von Mike Senior freuen dürfen. Und es freut mich noch mehr, dass nicht nur 2 Newsletter-Abonnenten, sondern auch ein Kommentator vom Youtube-Kanal gewonnen hat. Die Gewinner sind Mr. Starmountain (YT-Kommentar), raspoale(ät)gmail.com (Newsletter) britterfly (ät) yahoo.com (Newsletter) Bitte schickt mir eine E-Mail mit Eure Adresse, damit ich das Buch zuschicken lassen kann! Und sollte sich ein Gewinner innerhalb einer Woche ab heute nicht bei mir melden, werde ich die Verlosung für das dann wieder freiwerdende Buch noch mal durchführen. Es gibt also für alle Enttäuschten durchaus noch eine Chance auf einen unerwarteten Gewinn im zweiten Anlauf! Ich bin raus … Ich verabschiede mich hiermit nun in den Urlaub und schicke Euch in den nächsten Wochen ein paar Sonnenstrahlen von der schönen Insel Zakynthos in Griechenland. in dem Sinne, Giassas!

Bücher, Gewinnspiel und ein Unboxing | Sommer-VLOG

Die Sommerferien haben  NRW voll im Griff und auch ich stehe kurz vorm Urlaub – aber eben nur kurz davor! Denn heute stelle ich Euch noch mal ein wenig Literatur für den Strand und einen schicken Preamp für´s Studio vor – das Ganze garniert mit einem Gewinnspiel – Herz was willst Du also mehr? Außer Meer 😉 Lies mal wieder Wenn es zwei Bücher gibt, die ich gelesen haben und danach immer und immer wieder wahllos aufschlage und lese, dann sind es „Recording Secrets“ und „Mixing Secrets“ von Mike Senior. Und als der Verlag mich fragte, ob sie mir mal ein Rezensions-Exemplar zusenden könnten, musste ich dankend ablehnen, da ich sie ja schon besitze. Und das zu Recht! Denn in diesen beiden Büchern sind sowohl der Recording- als auch der Mixing-Prozess so sauber aufgeschlüsselt und strukturiert erläutert, dass man immer wieder etwas Neues darin entdecken kann. Aber eben nicht furztrocken serviert, sondern immer mit Praxisbeispielen, Zitaten und Erfahrungen der Profis aus den Charts und vor allem immer mit einer Zusammenfassung inklusive Übungsaufgaben am Ende jeden Kapitels. …

Mixpraxis: VCA-Fader und wofür sie gut sein können

In den „guten alten Zeiten“ saß man im Idealfall vor einer Mega-Mischkonsole und war der Herr über 48 oder mehr Kanäle. Ein Schlagzeug durfte auch damals schon 20 Kanäle haben, aber wie haben die Herren damals mit nur 10 Fingern komplette Mixe „gefahren“? Jack in the Box Ganz einfach, es gab die VCA, also Voltage Controlled Amplifier (Stromgesteuerte Verstärker), gesteuert durch geweils einzelne Fader. Damit konnte man Kanäle einer VCA-Gruppe zuordnen und diese dann mit nur einem Fader in der Lautstärke regeln. Wenn man also alle Instrumente geschickt in max. 8 Gruppen aufgeteilt hat (z.B. Schlagzeug, Bass, Synthesizer, Gitarren, Streicher/Bläser, Backing-Vocals, Vocals und Effekte), dann konnte man mit nur 8 Fadern alle wichtigen Parameter während des Mixes steuern. Die Arbeitsweise war also erst einen statischen Mix zu erstellen, dabei schon mal die VCA-Gruppen definieren und dann im finalen Mix mit den VCA-Fadern den Mix aufs Band fahren. Eine Arbeitsweise, die auch heute noch durchaus Sinn macht, nur dass wir den heutigen statischen Mix anschließend mit unendlich vielen Mini-Automationen viel genauer steuern können. Warum kompliziert, wenn es auch …

Equalizer-Tipp: Sidechain-EQ für Ordnung im LowEnd | Lets play Studio One #027

Richtig, wenn wir mischen, dann sollen wir das zunächst einmal  nach Gehör machen, damit es hinterher auch so klingt, wie wir uns das vorstellen. Soweit die Theorie. In der Praxis sind aber optische Hilfsmittel wie zum Beispiel VU-Meter oder auch ein Analyzer sehr hilfreich bei der Beurteilung eines Mixes oder eines Signals. Ja wo laufen Sie denn? Speziell wenn man Bassdrum und Bass ein wenig akustisch von einander trennen möchte, damit beide zwar genügend  drücken, andererseits  dem anderen aber auch  genügend Raum  lassen und sich nicht gegenseitig behindern/verdecken. In diesem Fall ist es schon sehr hilfreich zu sehen, wo die Hauptüberlagerungen im Frequenzspektrum stattfinden. Zu diesem Zweck kann man einfach zwei EQs mit eingebautem Analyzer aufrufen (einen für Bass, einen für die Bassdrum), nebeneinander positionieren und schon kann man optisch die Analyzer-Kurven vergleichen. Noch praktischer aber wäre es doch, wenn man die Kurven beider Signale in einem Fenster gleichzeitig sehen könnte. Dann muss man zum Einen nicht immer hin und herschauen und zum anderen kann man sofort sehen, wie sich die Änderungen auch Auswirken. EQ von der …

30 Minuten mit Friedemann Findeisen (Songwriting-Coach, Musiker, Produzent)

Ich lebe nach der Maxime „Ich muss nicht alles wissen, ich muss nur wissen, wo es steht oder wen ich fragen kann!“ und mein heutiger Interview-Partner Friedemann Findeisen ist definitiv jemand, den man fragen kann, wenn es beim Schreiben eigener Songs oder beim Produzieren eigener Songs hakt! Ganzheitliches Song-Schreiben Auch wenn Friedemann mit seinem Youtube-Channel „Holistic Songwriting (einfach bei Interesse hier klicken) eher auf den englischsprachigen Markt zielt, ist seine Heimat Deutschland auch der Ausgangspunkt all seiner Aktivitäten rund um die Musik. Und als Autor des Buches „The Addiction Formula“ bringt er sein gesamtes Wissen und Verstehen rund um die magische Formel, die nahezu jeden Song radiotauglich gestalten kann, in Papierform und macht sie damit les- und erlernbar für Jederfrau / Jedermann 🙂 Let´s get ready to rumble Es erwartet Dich ein tolles und leider viel zu kurzes Interview mit einem unglaublich sympathischen und aufgeschlossenen Menschen, der sich selbst nicht zu wichtig nimmt, aber einfach viel zu erzählen hat – sei es über seinen Werdegang, über Musik im Allgemeinen und Songwriting im Speziellen. Fortsetzung nicht ausgeschlossen! Wenn es Dir …

Mehr Dynamik im Rap-Playback mit Automation

„Was soll ich denn machen, das Playback ist halt nur ein Stereo-File!“ – So richtig diese Aussage ist, so falsch ist sie auch. In der Tat ist es schwierig, im Nachhinein noch Dynamik in einen Song zu zaubern, wenn der oder die Künstler wie im Rap üblich direkt zu einem Playback performt hat/haben. Schwierig ja, aber nicht unmöglich und unser „Partner in crime“ ist in diesem Fall die Automation! Automation is like Dynamite Denn wenn man einige Grundparameter der Dynmaik in Songs verstanden hat, lassen sich diese  mit ein wenig Automation sehr schnell hinzufügen.Und drei der wichtigsten Grundregeln lauten (nicht nur)  in diesem Zusammenhang: „Ist es lauter, hat es mehr Energie! „Klingt es breiter, wirkt es größer!“ „Je mehr Höhen, desto prominenter wirkt es“ Puderzucker für den Mix Wenn man also mal davon ausgeht, dass ein Song im Refrain und speziell im letzten Refrain mit voller Power und Breite sehr präsent aufspielen soll, dann bedeutet das im Umkehrschluss, dass man diese Faktoren an allen anderen Stellen im Song einfach „nur“ reduzieren muss. Also gilt es mithilfe …

Nicht nur für EDM: Tapestop und Bass Drop in Logic Pro X

Es sind zwei sehr bekannte, aber nichtsdestotrotz beliebte und vor allem wirkungsvolle Effekte im Arrangement moderner Musik: Tapestop und Bass Drop! Mit beiden kan man  vor einem Refrain im wahrsten Sinne des Wortes noch mal so richtig die Handbremse ziehen, um den geneigten Zuhörer dann wohlig und mit viel Power in den folgenden „erlösenden“ Refrain zu entlassen. Zwei Effekte, ein Werkzeug Und gerade in Logic Pro X ist das Ganze sehr einfach umzusetzen, wenn man weiß wie. Denn es gibt in Logic das für mich fast wichtigste Werkzeug neben der Schere, das Fade-Tool! Mit diesem kann man bei Audio-Events nicht nur Fade-In und Fade-Out setzen, sondern auch Crossfades zwischen zwei Dateien setzen, damit diese einfach geschmeidiger und damit unauffälliger ineinander laufen. Hat man also bei einer Datei einen Fade-Out gesetzt, wird das Signal wie gewünscht leiser. Klickt man aber links im Arrange-Fenster im Inspektor auf den Fade-Out, gibt es auch noch eine weitere Option, und die heißt „verlangsamen“. Das Gegenstück beim Fade-In heißt „beschleunigen“ und wenn man diese nun auswählt, hat man seinen Tapestop-Effekt auch schon fertig – kein PlugIn …

Mix Session organisieren – So mache ich es!

Einige Menschen behaupten „Ordnung ist was für Idioten, das Genie beherrscht das Chaos!“. Andere Leute sagen, „Wer ordentlich ist, ist nur zu faul zum Suchen!“. Beim Mix eines Songs muss man aber noch mal eine andere Seite der Ordnung sehen, denn eine unübersichtliche Mix-Session hält den eigentlich sehr kreativen Prozess des Abmischens mit ständiger Sucherei immer und immer wieder auf, er gerät ins Stocken und das kann im schlimmsten Fall zum Abriss eines guten Mix-Flusses führen – der Mix wird automatisch nicht so gut, wie er es eigentlich verdient. Ordnung ist das halbe Leben Und als ich neulich bei einem Mix-Coaching gefragt wurde, wie ich meine Sessions eigentlich organisiere, kam mir direkt der Gedanke dies auch mal niederzuschreiben. Und da sind wir auch schon mittendrin 🙂 Mein Mix orientiert sich in der Regel auch an meiner Misch-Reihenfolge – im Arrangement von oben nach unten, im Mischer von links nach rechts. Oben im Arrangement stehen also in der Regel die Drums (Kick, Snare, HiHat, TomToms, gegebenenfalls Becken, Overhead, Percussions). Anschließend der Bass, dann die Gitarren gefolgt von Keyboards und …

Ganz einfach: Kompressor mit nur zwei Knöpfen richtig einstellen

„Der Kompressor, das unbekannte Wesen“, oder auch „Oft genutzt, selten richtig“ – diese beiden Aussagen treffen sicherlich bei vielen Leuten (zumeist ungewollt) zu und wer könnte ihnen angesichts der „Knöpfeflut“ moderner Kompressoren einen Vorwurf machen? Zumal die Ergbenisse eines arbeitenden Kompressors in der Regel deutlich schwerer zu hören sind als zum Beispiel der Einsatz eines Equalizers. Leiser oder lauter? Zunächst einmal ist ja wichtig zu wissen, was ein Kompressor macht und wofür man ihn einsetzt. Im Grunde ist der Kompressor ein automatischer Lautstärkeregler. Er soll die zu lauten Teile der Aufnahme in ihrer Lautstärke reduzieren und damit an den Rest der Aufnahme angleichen. Daher könnte man meinen, dass ein Kompressor das Signal leiser macht. Macht er auch, allerdings nur im ersten Schritt, denn da der Kompressor die lauten Stellen ja leiser gemacht hat, kann man die Gesamtlautstärke des Signals nun insgesamt in der Lautstärke anheben ohne dieses zu übersteuern. Der Kompressor macht also nur leiser, damit  alles zusammen lauter gemacht werden kann. Ein „gleichzeitig-Leiser-und-Lauter-Macher“ quasi. Nur zwei Knöpfe? Ehrlich? Um genau das zu erreichen braucht man eigentlich nur …

Wieviel db mehr ist doppelt so laut?

Gerade wenn es um Lautstärke geht, kommt immer etwas Unsicherheit auf, denn die Frage aus der Überschrift ist aufgrund diverser unterschiedlicher Deutungs-Ansätz nicht so einfach zu beantworten. Ein Grund mehr, mal Licht ins Dunkel zu bringen. Viel hilft viel Eigentlich sollte die Frage ja einfach zu beantworten sein, denn wenn ich sagen wir mal 0,50€ habe und noch mal 0,50 € dazulege habe ich 1,00 € und damit die doppelte Menge. Wenn ich also jetzt eine Box habe und eine zweite, genau identisch eingestellte Box dazustelle ist es auch doppelt so laut, oder? Nein, eben nicht … Doppelt ist nicht gleich doppelt Das liegt daran, dass Lautstärke keine feststehende Maßeinheit ist, sondern eher ein Begriff aus der Psychoakustik. Die empfundenen Lautstärke hängt von diversen Faktoren ab, wie zum Beispiel Frequenzspektrum, Impulslänge, Schalldruck, etc. . So wird zum Beispiel bei einem Abstand von 10 m ein Gewehrschuss mit 116 db Schalldruck als nicht so laut wahrgenommen, wie ein Düsentriebwerk im selben Abstand und mit selbem Schalldruck. Dies ganz einfach aufgrund der länge des Signals: ein Schuss entspricht einem …