Der Song ist fertig aufgenommen, arrangiert und gemischt, aber irgendwie will sich das Feeling für die Grundstimmung des Songs nicht einstellen. Da kann man noch so emotional gesungen oder die Instrumentierung noch so stilecht eingesetzt haben, es fehlt noch die Sahne auf dem Song. Hier schlägt die Stunde von gänzlich atonalen Geräuschen: Die Rede ist von Athmo-Sounds!

Authentisches Rauschen

Was war passiert? Ich hatte einen Song geschrieben, der sich eindeutig nautisch gab, im Dreiviertel-Takt groovte und natürlich mit Akkordeon und passenden Harmonien klarmachte, dass es um ein eher maritimes Thema gehen soll. Und doch brauchte der Song zu lange, um den Zuhörer auf das Thema einzunorden. „Was tun?“ hab ich mich gefragt, bis es mir wie Schuppen aus den Haaren fiel!


Eine gute Library ist eine gute Library

Ein kurzer Blick in die Soundlibrary, die bei Logic (wie auch bei jeder anderen DAW) zur Grundausstattung gehört, flugs ein Meeresrauschen hervorgezaubert und unter die einsame Akustikgitarre im Intro gelegt und das war´s auch schon. Echtes, maritimes Feeling machte sofort das Thema klar und ein wenig leiser hinter den laufenden Song gemischt sorgte es sogar noch für einen frischeren Mix. In leiseren Passagen hab ich das ganze wieder nach vorne gezogen und zum Ausklang am Ende natürlich ausfaden lassen – fertig!

Ein akustisches Bild malen

Man kann also mit Athmos recht schnell klarmachen, wo der Song spielt: Autohupen für Großstadt, jubelnde Massen für Party, Vogelgezwitscher für Frühling, Wellenrauschen für Songs aus der Seefahrt. Probiert doch einfach mal aus, was Eurem Song noch den letzten Pepp geben kann, der Kreativität sind da keine grenzen gesetzt und schön ist was gefällt 🙂

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Halt, nicht weglaufen! 

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