Tja, es gibt wohl wenig Individuelleres als den eigenen Gitarrensound. Dieser passt natürlich immer zum jeweiligen Musikgeschmack und dieser wiederum gibt vor, wie stark die Gitarren in die Sättigung gefahren, also verzerrt werden sollten. Im Metal und seinen vielen Unterordnungen ist sicherlich ein deutlich anderes Brett angesagt, als beim AC/DC-Rock oder dem Foo Fighters-Sound!

Viel hilft viel?

Und trotzdem ist beim Recording eines RockSongs deutliches Augenmaß bei der Verzerrung angemahnt, denn wenn man sich mal die Songs der o.g. Foos oder von AC/DC anhören würde, stellte man fest, dass die Gitarren einzeln abgehört gar nicht so verzerrt sind! Zusammen ergänzen sie sich aber so, dass man denken könnte, es wäre deutlich mehr!


In medias res

Weniger verzerrte Sounds machen sich meiner Erfahrung nach vor allem in rhythmischen Parts, die eher stakkato gespielt werden gut, da sie hier weniger matschen und ein deutlicheres Attack bieten, als HighGain-Sounds. Diese wiederum sind aber gerade bei fetten, eher legato gespielten Passagen oft eine bessere Wahl – speziell wenn man eine brachiale Wall of Sound haben möchte.

Oh Solo mio

Bei Solos ist wieder eher Zurückhaltung beim Gain angesagt, da man so einen dynamischeren Ton erhalten kann. Ich weiss: Mit weniger Gain ist es deutlich schwieriger ein Solo zu spielen und außerdem erfordern einige Musikstile gerade echte HighGain-Solos. Aber probiert es trotzdem mal aus, oder noch besser: Kombiniert doch mal HighGain-Sound und parallel dazu auf einer anderen Spur einen LowGain-Sound, den ihr nach Geschmack hinzumischt. Das Ergebnis kann echt heavy klingen, aber trotzdem mit einem definierten Anschlag durch die LowGain-Spur!

Trag Dich hier ein:
HIER ANMELDEN!

Halt, nicht weglaufen! 

Möchtest Du auch den RB-Newsletter haben?

Bleib auf dem Laufenden bei neuen Videos, Blog-Einträgen, Verlosungen, Angeboten und vielem mehr