Es kommt alles wieder, aber während die 80er wie bei The Weekend irgendwie nur vereinzelt auftauchen, sind tanzbare Disosounds á la 70er Jahre gerade voll im Kommen. Natürlich Soundgewand und Arrangement der 2010er Jahre verpackt. Nichtsdestotrotz erleben funky Gitarren nicht erst seit dem letzten Daft Punk-Album eine echte Renaissance. Ob Bruno Mars, Mark Ronson, Pharrell Williams oder jetzt eben der überhelle Stern am K-Pop-Himmel BTS – überall spielen mindestens zwei funky Gitarren und sorgen für den nötigen Schwung in der Musik. Ich zeige Dir heute mal drei Licks bzw. Möglichkeiten diesen Groove auch in Deine Songs zu bekommen und das geht sogar mit Bordmitteln und ganz ohne echte Gitarre!

Was zeichnet eine funky Gitarre á la Dynamite aus?

Wer sich noch an den genialen Gitarristen Nile Rodgers erinnert, weiß wovon ich rede, allen anderen seien zumindest zwei Anspielproben empfohlen: “Le Freak” von 1978 und etwas moderner “Get Lucky” (2013) von Daft Punk. In beiden Fällen schwingt der Meister das Plektrum so groovy, dass man direkt zum Tanzen animiert wird. Dabei fallen vor allem zwei Licks auf: Zum einen sind das Oktav-Licks, bei denen die Gitarre in Oktaven entweder kleine Melodien, oder sogar nur den Grundton des jeweiligen Akkordes in tiefer oder hoher Lage spielt. Zum anderen sind das so genannte Single Notes, mit denen meist gegenläufig zum Grundrhythmus kleinere rhythmische Figuren aus Einzelnoten (nicht Akkorden) gespielt werden, um noch mehr Bewegung und Schwung in die Musik zu bringen.

Oktaven, Single Notes und was noch?

In Dynamite von BTS wird zusätzlich zu Oktaven und Single Notes auch noch

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