Automation ist das Salz in der Suppe Deines Mixes, die geheime Zutat der Profis, die Deinem guten statischen Mix Leben einhaucht. Ich kann das gar nicht oft genug sagen und wundere mich dennoch immer wieder, dass bei vielen Audio-Profis der Mix da aufhört, wo Automation ihn wirklich großartig machen würde. Da aber auch genau so oft geschrieben wird, man wisse einfach nicht, wie das mit der Automation geht, heute also die Grundlagen der Automation in Studio One – mein “Automation für Dummies” quasi!

Was bedeutet überhaupt Automation?

Stell Dir vor, Du mischt Deinen Song ab. Du stellst mit dem Fader  für jeden Kanal, jedes Instrument, jede Stimme einen festen Wert ein. Das selbe mit dem Panorama, Kompressor, Hall, Equalizer, etc. . Und alles für sich genommen klingt dann ganz gut und behält schön artig seinen zugewiesenen Platz. Aber was machst Du, wenn die Gitarre in der Strophe vielleicht etwas lauter spielen soll, oder zumindest ein kleiner Einwurf hervorgehoben werden soll? Kopierst Du den Einwurf auf eine neue Spur? Du könntest einfach mit der DAW-Automation den Pegel am Fader automatisch etwas nach oben ziehen und anschließen dieser zurück. Genau so, wie es ein echter Mischer am Pult auch machen würde, wenn er eine Stelle etwas mehr betonen oder überhaupt erst hörbar machen will.

Was macht Automation so wichtig?

Ein statischer Mix kann wirklich gut klingen, und wenn die Basis der Aufnahmen eine gut eingespielte Band war, die sauber dynamisch durch den Song spielt und gegenseitig auf sich Rücksicht nimmt, ist das auch völlig OK. Wenn aber eine moderne Produktion “aus der Dose” vorliegt, und alle Spuren immer gleich laut spielen, wirkt der statische Mix gleichförmig, langweilig und ohne Highlights. Er klingt OK, versteh mich nicht falsch, aber eben nicht abwechslungsreich.

Moderne Pop-Produzenten und Mischer verwenden 20 % ihrer Zeit auf den stabilen statischen Mix und

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