Normalerweise mischen wir ja gaaaanz ordentlich alles so zusammen, dass ein toller und sauberer Mix rauskommt. Gut, hin und wieder ein wenig Verzerrung für ein bisschen mehr Vibe aber im Prinzip sauber. Aber manchmal kommt man eine Stelle im Mix, an der der Sound sich ändern soll, um dem Ohr ein wenig mehr Abwechslung zum bis dahin gehörten zu bieten. Und da bietet es sich an, ruhig mal etwas durchzudrehen!

Crazy und kaputt

In diesen Momenten kann man zum Beispiel seine Hauptvocals (oder GItaren, Bass, Schlagzeug, usw.) ruhig mal komplett durch die Mangel drehen mit EQ, Compressor, Verzerrer, Chorus, Phase, Delay, Hall und allem was einem sonst noch s einfällt um die Vocals zu zerstören und sie in Bewegung zu versetzen – am besten noch im vollen Stereo-Panorama und je mehr desto besser. Das kann man alles machen, solange man die Spur der Hauptvocals unangetastet lässt und die oben genannten Bearbeitungen schön parallel auf einem Bus vornimmt, den man nun je nach Geschmack und Bedarf dazu mischen kann.


Kalkulierter Kollateralschaden

So kann man nämlich ohne die Hauptvocals zu beschädigen einfach mehr Bewegung und Drive hinzufügen, um das Gesamtklangbild interessanter und abwechslungsreicher zu gestalten. Denn nichts ist langweiliger als ein Song der anfängt und nach 3 oder 4 Minuten endet, ohne dass sich irgendwas am Sound und/oder der Dynamik geändert hat. Das ist nur ein 1a-„Ich-schalte-nach-30-Sekunden-um“-Song. Mit Sicherheit schön, aber eben langweilig!

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