Dies und Das
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Nie wieder Schreibblockade | Adventskalender #08

Oh Mann, ich wollte eigentlich nur mal wieder einen Song schreiben, aber irgendwie ist alles, was mir einfällt, entweder bekannt, langweilig oder einfach nicht gut – Schreibblockade!

Von langer Hand geplant …

So oder so ähnlich ist es mir ( und wahrscheinlich jedem von Euch auch) schon mal gegangen. Schlimmer noch ist es, wenn man einen Auftrag hat und mit seiner Blockade kämpft. Ich habe mir hier vor längerem schon einen „Dirty little helper“ an meine Seite geholt, der mich fast hunderprozentig davor bewahrt: einen Fieldrecorder!


Das gute Stück liegt quasi immer einen Armlänge von mir entfernt, wenn ich mich zum Beispiel für ein Cover an der Akustikgitarre warmspiele und einfach aus Spaß und ohne Druck vor mich hinspiele. Oder am Klavier, wenn ich tiefentspannt wahllos Akkorde und Tasten drücke und verbinde. Sobald mir etwas gut gefällt, nehme ich es kurz auf und kann es im selben Moment wieder vergessen und weiterdudeln.

Es kommt der Tag, da muss die Säge sägen

So nehme ich mal hier mal da was auf, ohne weiter darüber nachzudenken. Aber finde ich mich an einem anfangs beschriebenen Tag wieder, dann schlägt die Stunde meines kleinen Freundes. Denn dann höre ich mir einfach von vorne bis hinten alle kleinen Schnipsel an, die mir in den letzten Wochen und Monaten ohne Druck aus den Händen geschlüpft sind, und selbst wenn nicht direkt etwas Passendes dabei ist, fühle ich mich doch immer wieder motiviert und inspiriert, die eine oder andere Idee noch mal anzufassen oder umzubauen. So kann man ohne Druck und Stress vorbauen und ernten, wenn´s mal wirklich an der krativen Front zwickt  🙂

1 Kommentare

  1. Das Problem kennt wohl jeder 😀 Tatsächlich habe ich diese Methode auch schon früh für mich entdeckt, nur dass ich statt Field-Recorder mein Schmartphone verwende (Generation Y eben 😛 ). Dadurch hat sich auch eine völlig neue Art und Weise für mich entwickelt, Songs zu schreiben. Es ist kein linearer Prozess mehr, sondern es werden immer wieder neue Parts eingefügt, alte ersetzt, und so entsteht das Lied schrittweise „von innen heraus“.
    Ebenfalls eine wichtige Erkenntnis war, dass Routine viel mehr wert ist als Inspiration. Das übe ich beispielsweise auch beim Schreiben, indem ich versuche täglich einen Artikel zu verfassen, egal ob gut oder schlecht. Dasselbe lässt sich aufs Komponieren übertragen und irgendwann kommen die Ideen von selbst.

    Viele Grüße,
    Tobi von Aeosphera.de

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