Es ist ein Effekt, den jeder schon mal gehört hat: ein Anschwellen des Sounds, bis er dann endlich auch spielen darf. Aber wie genau kann man diesen erstellen?

Gewusst wie

Wenn man weiß, dass es sich bei dem Anschwellen eigentlich um ein rückwärts-laufendes Abschwellen handelt, ist der Weg dahin eigentlich sehr einfach. Zunächst einmal brauchen wir eine neue Spur, in der wir eine Kopie des Sounds liegen haben, der anschwellen soll. Ich hab mir also mein Gitarrenthema mal als Audio zusammengebounced und auf eine neue Spur gelegt. Nun kann man diesen Sound im Sample-Editor der DAW mit einem klick umkehren und damit rückwärts abspielen.


Hall mal wieder

Als nächstes benötigen wir  für diese Spur ein Hall-Plugin mit einer langen, zum Tempo des Songs passenden Hallfahne (Länge ungefähr eine oder zwei ganze Noten). Und schon bekommen wir ein Rückwärts-Audio mit schöner Hallfahne. Das ganze wieder bouncen und in eine neue Spur legen (die alte kannst du löschen). Damit der Hall aber nicht abschwillt, sondern anschwillt müssen wir diesen Sound nun erneut mit dem Sample-Editor umkehren, also rückwärts abspielen lassen. Und so wird aus zwei mal rückwärts einmal vorwärts mit anschwellendem Hall.

Put it on the Ritze

Jetzt kann man noch alles hinten abschneiden, was nach der anschwellenden Hallfahne liegt und schiebt den übrig bleibenden Schwell-Sound  so nah an den Anfang des Original-Sounds, dass keine Lücke zischen „Schwell-Hall“ und dem ersten Transienten der Originalspur liegt – Fertig!

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