Ich bekenne mich schuldig – mea culpa! Ich verwende nicht nur die PlugIns, die in der DAW mitgeliefert werden, sondern auch welche von Drittanbietern (3rd party plugins). „Aber warum? Du sagst doch immer die DAW-PlugIns reichen!“. Ja, das stimmt ja auch – und auch wieder nicht!

Scheiße kann man nicht polieren

Zunächst einmal plädiere ich vor allem deswegen für die mitgelieferten PlugIns, weil diese heutzutage (zusatzkostenfrei) eine unglaublich hohe Qualität haben und man damit sehr hohe Nebenkosten für (fast) identische Funktionen anderer Hersteller vermeiden kann. Frei nach dem Motto: „Spar Dir das Geld und investiere lieber Zeit in dein Handwerk!“ oder „Kein Wunderplugin macht aus einem schlechten Mix einen radiotauglichen Hit!“.


Die dreisten Drei

Aber es gibt PlugIns, die ich für mich in drei Kategorien einordne:

  1. PlugIns, die keinen Zusatznutzen bieten, aber schneller und einfacher funktionieren.
  2. PlugIns, die einen eigenen Sound haben, an den man sonst nicht rankommt.
  3. PlugIns, die auf magische Weise dem Mix etwas hinzufügen, das man ohne sie nicht hinbekommt.

UAD 1176-Kompressor (alle Varianten)

Der 1176 von der UAD (und wahrscheinlich auch die von Waves, Slate Digital, PlugIn-Alliance, etc.) ist ein Kompressor, der unschlagbar einfach zu bedienen ist und dabei immer eine gute Figur macht. Mein Arbeitstier und Nr.1-Kompressor, wenn ich nicht den mitgelieferten Kompressor nutze (der von Logic ist nämlich auch klasse)!

UAD Ocean Way Studios

Der große Aufnahmeraum der Ocean Way Studios landet bei mir fast immer auf der Drumgruppe und bei Unplugged-Aufnahmen sogar auf dem  Main-Bus (Two-Bus). Er klingt immer gut, hat eine tolle Räumlichkeit, ist so einfach und intuitiv zu bedienen und bringt einfach das gewisse Etwas mit.

UAD Ampex ATR-102

Diese UAD-Nachbildung der berühmten Mastering-Bandmaschine von 1978 ist fast schon magisch, denn ich kann nicht in Worte fassen, was alles zum Mix hinzugefügt wird, aber der Mix ist danach immer irgendwie dreidimensionaler, punchier, fetter, kompakter und sowieso irgendwie besser. Draufpacken und genießen, mehr geht nicht!

Fazit

Auch die oben genannten PlugIns muss man zu nutzen wissen und die Investition lohnt sich nicht, solange man nicht weiss, was man tut. Die Reihenfolge lautet also immer: Erst den leckeren Kuchen backen, dann kann man auch Puderzucker draufmachen 🙂

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Halt, nicht weglaufen! 

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