Das Slate VMS ML-1 soll die eierlegende Wollmilchsau unter den aktuell erhältlichen Mikros sein. Nicht nur dass es an sich schon gut klingen soll. Nein, es klingt auch noch wie ein 100.000 Euro Mikro-Schrank. Soweit die Werbung! Aber welcher Klang steckt wirklich dahinter?

Virtuelle Mikrofon-System

Eins muss man Steven Slate ja lassen: Die Idee ist großartig! Können wir mit PlugIns doch heutzutage so ziemlich alles emulieren, warum also nicht die besten Mikrofone der Welt? Die Zutaten sind denkbar einfach: Man nehme ein möglichst lineares Mikrofon, einen möglichst linearen Preamp und ein PlugIn, dass den akustischen Fingerabdruck eines teuren Klassikers auf die Aufnahme überträgt. Wenn´s weiter nichts ist …

Klingt das Slate ML-1 wie das teure Original?

Bevor man diese Frage beantwortet, sollte man sich im klaren sein, ob die Antwort a) wichtig ist und b) man das für einen Preis weit unter dem Anschaffungspreis nur eines Klassikers überhaupt erwarten kann? Meiner Meinung nach reicht es mir schon völlig, wenn ich den Vibe und den Grundcharakter eines Klassikers mit diesem Mikro abbilden kann.

Denn ehrlicherweise habe ich noch in kein Original der mit dem VMS ML-1 mitgelieferten Emulationen je reingesungen. Man könnte das als Nachteil erachten. Aber um ehrlich zu sein macht es mich in der Bewertung des Sounds eher frei und beschränkt mich auf die wichtigsten Grundsätze im Studio: “Klingt oder klingt nicht”, und “Gefällt mir oder gefällt mir nicht”!

Laber nicht …

Tatsächlich macht es aber wenig Sinn an dieser Stelle weiter zu schreiben, da der Klang für sich selbst sprechen soll. Daher hier nun der Link zu fünf Chor-Aufnahmen in der Variante ohne Emulation, U47, U67, C 12 und M49. Viel Spaß beim Vergleichen: Schubidubi_Slate_ML1.zip

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