Du könntest beim Lesen der Überschrift denken: „Pah, was interessiert mich der Sound dieser Pop-Sternchen? Ist überhaupt nicht meine Musik.“ Könntest Du. Aber dann würdest Du eine Chance und eine wertvolle Wissensquelle verpassen, denn auch wenn Du mehr auf Rock stehst, kannst Du unheimlich viel von aktuellen Chartproduktionen lernen.

Vom Hören und Sehen

Als Beispiel nehme ich mal die CHart-Hits „Don´t Start now“ von Dua Lipa und „Bad Guy“ von Billie Eilish zur Hand, lade diese in meine DAW und kann allein schon mit Blick auf die Wellenformen erkennen, wie zum Beispiel die Struktur der Songs ist. Laute Teile wechseln sich mit etwas leiseren ab und wenn man den Song dann hört kann man direkt mal eine Beispielstruktur für Songs erstellen.

Laut, lauter, Bassdrum

Aber an „Bad Guy“ kann man zum Beispiel auch sehen (!) warum die Bassdrum im Song so fett klingt. Die oben abgeschnittene Wellenform zeigt, dass die Bassdrum höchstwahrscheinlich voll in einen Limiter gefahren wurde, um sie möglichst laut zu machen. Heutzutage nicht mehr unüblich, aber so sieht man direkt, wie es gemacht wurde. Und manchmal braucht man ja auch nur eine kleine Legitimation, warum man diesen Trick in seiner eigenen Produktion gemacht hat – unabhängig vom Sound!

Bassdrum mit Limiter optimiert

Gut erkennbar, wie die Bassdrum mit dem Limiter maximiert wurde

Equalizer als Trüffelschwein

Mit dem Equalizer kann man dann weiter auf die Suche gehen. Um zum Beispiel zu verstehen, wie der Bass in „Bad Guy“ funktioniert habe ich mit dem EQ

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