Kabel sind wohl das letzte, an das man denkt, wenn man im Studio die „Mission Welthit“ im Kopf hat. Und doch spielen Kabel – so unscheinbar wie sie wirken mögen – eine wichtige Rolle im Studio-Alltag. Daher gehört das Thema „symmetrische und unsymmetrische Kabel“ zwar klar in die Ecke Grundlagen-Wissen, tatsächlich aber auch zu denen, die für eine störungsfreie Aufnahme enorm wichtig sind. Schließlich kennt jeder die alte Regel „Eine gute Aufnahme ist der halbe Mix“.

Symmetrisch oder nicht, das ist hier die Frage

Was also ist der Unterschied zwischen symmetrischen und unsymmetrischen Kabeln? Rein technisch gesehen besteht ein unsymmetrisches Kabel aus einem signalführenden Leiter und einer Abschirmung, die darum geflochten ist. Im unsymmetrischen Kabel ist also nur eine Ader und ein Drahtgeflecht zur Abschirmung drum herum zu finden. Daher haben unsymmetrische Kabel an den Steckern auch nur zwei Pins; einen für das Signal (Spitze oder englisch „Tip“) und einen für die Abschirmung (Mantel oder englisch „Sleeve“). Die englischen Bezeichnungen sorgen dann auch bei unsymmetrische Klinken-Kabel für den Namen „TS-Kabel“ (Tip/Sleeve).

TS-Kabel (Tip/Sleeve)

Symmetrie in doppelter Ausfertigung

Das symmetrisceh Kabel hingegen beherbergt im Kabelinneren zwei Adern, die auch hier von einem Drahtgeflecht zur Abschirmung umgeben sind.

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