Hin und wieder bekomme ich die Anfrage, ob ich speziell bei EDM-Songs eine Gesangsstimme in ein fertig produziertes Playback einpassen kann? Also quasi in einen bestehenden Song reinmischen und natürlich geht das, denn wenn man sonst alle Spuren zusammenmischt macht man ja oft auch erst die Musik fertig, um dann den Gesang hinzuzufügen.

Was nicht passt, …

Aber wenn man alle Spuren mischen kann, hat man den Vorteil, dass die Musik oder einzelne Elemente über Kompression, komplementäres EQ-ing und Automation so angepasst werden können, dass der Gesang sich perfekt einfügt, bzw. die Musik genügend Platz für den Gesang lässt. Damit der Gesang also nicht “aufgepropft” wirkt muss man sehr sorgsam vorgehen und neben dem Sound der Vocals auch den Raum drumherum, also die Effekte passend wählen.

… wird passend gemacht!

Es kann aber trotzdem vorkommen, dass der Gesang im Verhältnis  zum Playback entweder ständig zu laut oder zu leise wirkt, je nach Dynamik des Songs. Und hier kann man mit einem kleinen Sidechain-Trick ein wenig nachbessern. Die Grundidee ist, das ein über die Vocals gesteuerter Kompressor das Playback immer dann um 1 – 2 db leiser macht, wenn der Gesang gerade aktiv ist, und wieder zurückregelt, sobald nicht mehr gesungen wird. Also flux einen sidechainfähigen Kompressor auf´s Playback geladen und so einstellen, dass bei Gesang immer 1 – 2 db komprimiert wird.

Soweit die Theorie!

In der Praxis wird so aber das gesamte Playback in der Lautstärke reduziert. Und auch wenn es mit 1 – 2 db recht unauffällig passiert, verliert der Track doch immer  ein wenig an Druck, sobald gesungen wird. Also Plan B! Wir brauchen also einen 

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