WERBUNG: Das VOLT 276 in exklusiven Test: Während die Audio-Interfaces von Universal Audio bisher eher dem gehobenen Preissegment zuzurechnen waren, wird betritt Universal Audio mit den USB-Audiointerfaces der VOLT-Reihe auch das Einsteigersegment. Damit wird der legendäre Sound des 610-er Preamps inklusive 1176-Kompressor auch für Podcaster, Let´s  Player und nicht zuletzt Musiker bezahlbar – egal ob Einsteiger oder fortgeschritten!

Exklusiv-Test VOLT 276 von Universal Audio

Im Test steht uns das Universal Audio VOLT 276 zur Verfügung, das sowohl mit seiner Vintage-Schaltung auch den eingebauten Kompressoren die optimale Ausstattung für Singer-Songwriter und kleinere Projektstudios bietet. Aber auch und gerade Sprach-Anwendungen wie Podcast oder auch Let´s Plays bei Twitch oder Youtube sind die perfekte Spielwiese für das VOLT 276. Und zwar egal, ob man ein Großmembranmikrofon wie das RØDE NT1-A oder ein dynamische Mikrofon wie das Shure SM7B oder SM57 benutzen möchte. Im Gegensatz zu anderen Einsteier-Interfaces mit Stromversorgung direkt aus dem USB-Kabel bietet das VOLT 276 genügend Preamp-Power, um auch schwächere Mikros wie das SM7B ausreichend und ohne unangenehmes Rauschen zu verstärken.

Vintage Analog Tone Shaping und Compressor

Für das wohl wichtigste Unterscheidungsmerkmal gegenüber der teilweise deutlich günstigeren Konkurrenz sorgen zwei Features, die so wohl nur Universal Audio im VOLT 276 bieten kann: Zuschaltbare Nachbildungen von zwei Legenden aus dem Hause Universal Audio: Der UA610-Röhrenpreamp und der 1176-Kompressor! Beide sollen den Originalen in analoger Schaltung nachempfunden sein und den speziellen Klangcharakter beziehungsweise das Regelverhalten authentisch abbilden.

Preamp Nachbildung vom UA-610

Dabei bewirkt ein Druck auf den Vintage-Knopf des VOLT 276 eine sofortige Klangveränderung, die man m weitesten Sinne als frischer und dreidimensionaler bezeichnen kann. Was genau passiert ist nicht direkt zu sagen, aber das Signal hört sich auf Anhieb frischer an. Das steht nicht jedem Signal gut, macht aber erst mal ganz schön was her und ist eine willkommene weitere Klangfarbe des VOLT 276

Ein 1176 Kompressor – drei Presets

Natürlich ist im VOLT 276 nicht ein original 1176-Kompressor für über 1.000 Euro eingebaut. Aber die drei wählbaren Presets “VOC”, “GTR” und “FAST” klingen in ihrem jeweiligen charakteristischen Regelverhalten schon durchaus wie der große Bruder. Auch kommen je nach Preset gefühlt auch noch mal ein paar weitere Klang-Charakteristika hinzu, die den Sound weiter formen und färben.

Defintiv kein unauffälliger Kompressor, aber er klingt in jedem Setting gut. Da kann man auch verkraften, dass ein direkter Klangvergleich mit bzw. ohne Kompressor allein dadurch schon scheitert, dass das Signal durch den Kompressor deutlich lauter wird, ohne dabei allerdings zu übersteuern.

BONUS: Direct Monitoring am VOLT 276

Dass man über den “DIRECT”-Schalter das Eingangssignal ohne Latenz direkt beim Aufnehmen hören kann, ist ein gewaltiger Pluspunkt. Zumal die Emulationen von 610er Preamp und 1176-Kompressor dabei aktiv und damit hörbar bleiben. Mit anderen Worten, man kann sich mit dem VOLT 276 einen wirklich guten Sound erstellen und bei der Aufnahme auch gleichzeitig hören – ohne eine lästige Latenz eines Kompressors aus der DAW ertragen zu müssen.

Gerade letzteres ist bei zeitkritischen Instrumenten wie Drums oder auch Gitarren wirklich nervig, egal wie niedrig die Latenz dabei ist. Aber auch bei ZOOM-Konferenzen ist es klasse, dass man sein eigenes Mikro über den Kopfhörer latenzfrei abhören kann. Zumal dies beim 276 auch für nur einen Mikrofon-Eingang auf beiden Ohrmuscheln möglich ist. Ein Druck auf den “DIRECT”-Schalter weißt dabei jeder Stereo-Seite einen Mikro-Eingang zu. Ein weiterer Druck lässt beide Eingänge mono erklingen – klasse!

Soundcheck Universal Audio VOLT 276

Klang zu beschreiben ist wie über den Geschmack eines guten Essens zu reden – beides ist wenig befriedigend. Daher empfehle ich auf jeden Fall das folgende Video und wenn Dir etwas besonders gut gefällt, schreib es mit gerne in die Kommentare dieses Artikels oder unter das Video! Und im Video zu nächster Woche gibt es dann noch weitere Infos zur mitgelieferten Software und wie sich das VOLT 276 in der DAW bei Aufnahmen “schlägt”!

https://youtu.be/ByP9DVqh-MA

 

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