Der Bass gehört in die Mitte. Punkt. Das ist soweit richtig, dennoch hat man bei Pop-Produktionen immer wieder den Einsruck, dass der Bass eben nicht nur auf die Mitte beschränkt ist, sondern durchaus größer und breiter wirkt. Aber wie kann man das auch für den eigenen Song hinbekommen?

Breiter Bass ohne Phasenprobleme

Wenn man nun mit Modulatonseffekten oder sogar einem Verbreiterung-PlugIn wie dem Wider rangeht (mehr Infos zum Wider hier), kommt man schnell in die Bredouille und handelt sich Phasenprobleme beim Bass ein, die im schlimmsten Fall zu einer teilweisen Auslöschen des Bassbereiches führen können. Abhilfe schafft hier erst die Betrachtung des Basses als Instrument mit drei wichtigen Frequenzbereichen: Einmal das Fundament mit allem unter 100 hz, der “Bauch” zwischen 100 und 250 hz und eben der Bereich oberhalb 250 hz, den ich für den heutigen Trick nutzen werde!

Breitere Vocals-Trick geht auch mit Bass

Das Prinzip ist ähnlich dem “breitere Vocals”-Trick, den ich hier schon mal ausführlich behandelt habe. Genau wie da duplizieren wir zunächst die Spur, die wir breiter im Mix haben wollen. Und zwar 2 Mal! Eine duplizierte Spur nennen wir Bass L, die andere Bass R und schieben sie im Panorama auch genau an diese Position, also nach links und recht außen.

Verstimmt, verzögert und abgeschnitten

Um jetzt nicht Gefahr zu laufen, dass wir im nächsten Schritt Phasen-Auslöschungen im Tiefbass-Bereich bekommen, schneiden wir

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