Wie laut muss ich mit dem Mikro aufnehmen? Und ist es schlimm, wenn ich zu leise aufnehme? Und wenn ich zu leise aufgenommen habe, klingt es dann schlechter oder rauscht es dann ganz stark? Drei Fragen, für deren BEantwortung ich Dir heute das passende Hintergrundwissen und für Deine nächste Aufnahme das nötige Selbstvertrauen mitgebe – versprochen!

Mit welchem Pegel aufnehmen?

Eine Aufnahme ist ja schnell gemacht, Mikro in den Preamp oder ins Interface stecken, einpegeln, Aufnahme in der DAW starten und los gehts. So kann man ruckizucki einen Podcast, ein Voice-Over oder auch ein Gesang für einen Song aufnehmen. Bleibt nur die Frage, wie laut muss oder darf ich denn eigentlich aufnehmen? Früher hat man ja immer gesagt, so laut wie möglich, heutzutage ist das absoluter Quatsch. Zumindest solange man seine Aufnahmen mit modernem Equipment und mit einer aktuellen DAW vornimmt, bei der man allerdings eine wichtige Einstellung vornehmen bzw. überprüfen muss.

Keine Probleme beim Pegel Dank 24-Bit Aufnahmen

Du musst nämlich sicherstellen, dass Du mindestens mit einer Auflösung oder neudeutsch Bitrate von 24 Bit aufnimmst. Warum genau das so ist habe ich in diesem Artikel schon mal erklärt, für Dich jetzt ist nur wichtig zu wissen, dass Du bei Aufnahmen mit einer Bitrate von 24 bit oder besser keine Probleme mehr mit zu leisen Aufnahmen bekommen wirst. Mit welcher Auflösung Du aufnimmst kannst Du inder Regel in den Aufnahme-Einstellungen Deiner DAW finden, da wo Du auch die Samplerate einstellst.

In Logic Pro X findest Du diesen Schakter unter Einstellungen / Aufnahme:

24 bit aufnahme aktivieren in Logic Pro X

24 bit aufnahme aktivieren in Logic Pro X

In Presonus Studio One kannst Du die Auflösung bereits beim Anlegen des Projektes einstellen. Öffne hierzu ein neues Projekt und stelle wie folgt ein:

24 bit Aufnahme aktivieren in Presonus Studio One

24 bit Aufnahme aktivieren in Presonus Studio One

Richtigen Aufnahmepegel einstellen

Zum Einstellen des Aufnahmepegels, der in jedem Fall sicherstellt, dass Du keine Verzerrungen rickierst, nimm Dir das Mikrofon und bring es vor die Signalquelle, also das Instrument oder den/die SängerIn. Nun spiel das Instrument so laut wie es geht (zum Beispiel voll auf die Snare hauen) oder sprich so laut Du kannst ins Mikro. Dabei regelst Dud en Gain des Mikrofon-VOrverstärkers (PreAmp) oder am Audio-interface so, dass Du maximal -10 bis -6 db Ausschlag am Levelmeter siehst. Damit bekommst Du jede Menge Reserve für möglicherweise unerwartete PEaks und auf der anderen Seite bist Du nicht zu leise bei der Aufnahme. Wobei zu leise gibt es dank 24 bit Aufllösung (Bitrate) eigentlich nicht. Und dass das auch keinen klanglichen EInfluss hat, das kannst Du Dir am besten direkt im Video anhören oderDu lädst Dir die Spuren zum selber hören hier herunter:

Du bist anscheinend nicht eingeloggt oder hast keinen Zugriff auf den BASIS- oder PREMIUM-Bereich. Bitte melde Dich über den LogIn an oder klicke gerne hier oder oben im Menü auf “Hol Dir Deinen Zugang”  und erfahre über die Vorteile von BASIS- oder PREMIUM-Bereich im Recording-Blog!

Mit den Spuren kannst Du dann selber vergleichen, ob es einen klanglichen UNterschied macht, ob Du zu leise aufnimmst oder nicht. Mir ist jedefalls nichts anegatives aufgefallen. im Gegengteil, ich ewar tatsächlich positiv überrascht, wie wenig Einfluss der Pegel beim Aufnehmen tatsächlich hat. Und wenn Dir eine Aufnahme tatsächlich mal zu leise geraten ist, kannst u sie (wieder Dank 24 bit Auflösung) ganz einfach per Clipgain oder Normalisieren im Pegel anheben. Ganz ohne Klangverluste und ohne ein mögliches Rauschen nach vorne zu holen – toll!

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.