Gerade im Pop/Rock aber auch in anderen Genres lebt der Beat natürlich nicht nur von einer fetten Bassdrum / Kick-Drum, sondern natürlich auch maßgeblich von der Snare. Und die muss nicht nur klar und knackig hörbar sein, sondern darf auch gerne etwas fetter sein. Aber was bedeutet fett eigentlich genau?

Wer ist hier dick?

Zunächst einmal klingt eine Snare fett, wenn sie etwas tiefer gestimmt ist und damit auch das Fell bzw. die Felle besser und länger schwingen können. Der Ton ist tiefer, die Snare klingt länger und damit fetter! Fett wird eine (auch gerne höher gestimmte) Snare aber auch, wenn sie im Mix insgesamt etwas länger klingt, der Einzelimpuls also länger zu hören ist. Das ist allerdings schon etwas schwieriger als „nur“ runterstimmen!

Hall ma´ …

Hier kann ein alter Bekannter helfen, ein Reverb oder auch Hall genannt. Mit dem Hall kann man die Nachklingphase der Snare schön verlängern. Einziges Problem. Die Nachhallphase eines kurzen Raums klingt recht schnell aus, die Fahne eines längeren Halls müllt uns den Mix mit permanenter Präsenz zu.

Best of both worlds

Also müssen wir dem mit ein wenig Hilfe auf einem Bus begegnen. Zunächst schicken wir also die Snare per Send auf einen Bus. In diesen laden wir einen Hall, der uns gefällt, und gerne direkt dahinter einen EQ, der die Bässe und Höhen beschneidet, damit der Hall nicht wummert und obenrum nicht zu aufdringlich bzw. auffällig wird.

Es folgt ein Kompressor, den wir mit kurzer Attackzeit zum sofortigen Eingreifen zwingen und mit einer angepassten Release-Zeit dafür sorgen, dass er die Hallfahne am Anfang ordentlich komprimiert (ca. 4 – 6 db) und anschließend über den Release die Fahne möglichst lange auf gleichem Level hält. So verlängert wir die Snare enorm!

Du möchtest weiterlesen?

Dann melde Dich an und registriere Dich hier schon ab 1,49 € / Monat als BASIS- oder ab 14,90 € / Monat als PREMIUM-Mitglied!

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.