Wenn man mit einem Mix beginnt, möchte man sich ausschließlich auf den kreativen Prozess konzentrieren. Ablenkungen durch eine unordentliche, schlecht strukturierte oder nicht aufgeräumte Session sind da nicht nur hinderlich sondern auch nicht willkommen. Grund genug also mal zu zeigen, wie ich meine Mix-Sessions vorbereite.

Ordnung ist die halbe Mix-Session

Hat unser Mutter früher gerufen “räum dein Zimmer auf” hat mich das selten gejuckt. Aber wenn ich heute meine Session nicht aufräume, dann bekomme ich spätestens beim Mix die Quittung und ägere mich über mich selbst. Daher halte ich diese 5 Schritte immer ein:

  1. Neue Session öffnen und (falls bekannt) das richtige Tempo einstellen
  2. Spuren (Stems) importieren und alle an den gleichen Startpunkt schieben
  3. Spuren und Kanäle sortieren und farblich kodieren
  4. Spuren von Stille befreien
  5. Basis-Routing erstellen mit Bussen für Schlagzeug, Instrumentengruppen (Gitarre, Pianos, Synthies, Streicher), Chöre sowie zwei Hauptbusse für Musik und Stimmen

Nach der Vorbereitung ist vor dem Mix

Die vorgenannten sind natürlich nur die 5 wichtigsten Schritte. Je nach Qualtät der angelieferten Spuren können noch weitere Schritte zur Vorbereitung der Mix-Session erforderlich sein. Oftmals sind das Timing-Korrekturen, Quantisierung aber auch Intonationsprobleme, die man vor dem Mix behoben haben sollte. Denn gerade diese Punkte können sehr zeitintensiv werden und reißen dann schnell aus dem Fluß einer eigentlich gut laufenden Abmischung raus.

Lad Dir die Spuren hier herunter

Damit Du quasi am “lebenden Objekt” üben kannst – vorbereiten wie auch mischen – kannst Du Dir die Spuren für den Live-Mix hier runterladen: Stems_Um_Dich_nur_einmal_zu_kuessen_105bpm.zip

Wenn Du magst, schick mir gerne Deinen Mix zu und ich bin gespannt, was Du aus diesem Song so herausholen kannst 🙂

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