Dies und Das
Schreibe einen Kommentar

Komponieren andersrum: Parallele Molltonart | Adventskalender #18

Da sitzt man also und hat für seinen Song eine tolle Akkordfolge und eine noch bessere Melodie mit Text gefunden. Man schreibt den Song fertig, nimmt ihn auf und stellt fest, das der ganze Song nur eine Akkordfolge beinhaltet. Das kann super funktionieren, ist aber in den meisten Fällen eher eintönig. Wie kann man also hier aktiv werden, ohne die tolle Gesangmelodie komplett umarbeiten zu müssen?

Umgekehrt wird ein Schuh draus

Probier doch einfach mal von einigen Akkorden die parallele Molltonart anstelle des eigentlichen Dur-Akkords. Noch nie gehört? Eigentlich ist es ganz einfach zu verstehen. Jede Dur-Tonart hat auch eine parallele Molltonart, die aus den selben Noten besteht. Oder noch weiter heruntergebrochen: Jeder Dur-Akkord hat auch ein Gegenstück in Moll.


Wer suchet, der findet

Aber wo ist dieser ominöse Mollakkord zu finden? Spiel einen Dur-Akkord. Nun verschiebst du diesen einfach drei Halbtöne nach unten und machst aus dem nun erklingenden Dur- noch einen Moll-Akkord – Bingo! Das Ganze funktioniert natürlich auch umgekehrt, also von einem Moll-Akkord aus drei Halbtöne nach oben und dann in Dur spielen, schon hast du einen parallel Dur-Akkord!

Am lebenden Objekt

Nehmen wir einfach mal eine bekannte Akkordfolge: C F G C F G . Da dies wie gesagt auf die Dauer langweilig und eintönig sein kann, drehen wir doch im zweiten Durchlauf zwei Dur-Akkorde in ihre parallele Moll-Akkorde um. Der oben stehenden Anleitung folgend wird aus C F G C F G damit ganz schnell C F G Am Dm G und so klingt es gleich ganz anders – und die Gesangslinie kann trotzdem die gleiche bleiben – Toll!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.