Es klingt schon etwas paradox, aber gerade mit einem LowCut-Filter kann man für mehr Klarheit im Bassbereich sorgen. Das klingt um so verrückter, wenn man weiß, was ein LowCut eigentlich macht. Denn der LowCut (oder auch Hochpass/HighPass) ist ein Filter-Typ im Equalizer (EQ), der alle Signale-Anteile unterhalb einer gewissen Grenzfrequenz wegfiltert oder drastisch gesagt abschneidet. Aber wie bekommt man mehr Klarheit im Bassbereich, wenn man diesen eigentlich abschneidet?

LowCut-FIlter bei 100hz im Einsatz

Dieser Lowcut schneidet alles unterhalb 100 hz ab.

LowCut für (fast) Alle

Die Antwort ist ganz einfach, denn man setzt den LowCut-Filter nur bei den Spuren und Instrumenten ein, in denen zwar tieffrequente Signalanteile enthalten sind, diese aber nicht benötigt werden. Nehmen wir mal ein Piano oder auch Rhodes als Beispiel. Man spielt also einen schönen 10-Finger-Akkord und lässt diesen stehen. Das so erzeugte Signal hat und zeigt im Analyzer vom EQ mit Sicherheit auch eine Menge Signalanteile unterhalb von 100 hz. Für den Sound des Rhodes im Song sind diese aber meist nicht notwendig. Ganz im Gegenteil, sie nehmen Bass und Bassdrum unterhalb von 100 hz sogar noch “Platz” weg und machen diese damit weniger druckvoll und klar.

Weniger ist mehr

Und damit ist das Prinzip auch schon klar. Man schneidet also bei allen

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