Ok, ich gebe es zu, ich liebe Herausforderungen (neudeutsch challenges). Und ich liebe es auch, sich bei einer Aufgabe mal auf das vorhandene Minimum zu reduzieren. Warum? Weil man dann mit den gegebenen Ressourcen haushalten und sich auf sein Können und das Wesentliche konzentrieren muss. Und das sind im Zweifel auch mal minderwertige Mikros und nur PlugIns, die bei der DAW dabei sind.

Es geht übrigens um diesen Sound:


Reduce to the max

Das berühmte MiniMax-Prinzip, dass es angeblich ja garnicht gibt. Aber davon ab lässt man sich hierbei eben nicht vom BlingBling teurer Mikros, PreAmps oder PlugIns blenden, sondern versucht mit Hausmannskost trotzdem ein ansehnliches, oder in unserem Fall ein „anhörliches“ Ergebnis hinzubekommen. Und eins ist klar: Wenn es dann immer noch gut klingt, gibt es später keine Ausreden mehr, warum ein anderer Mix oder eine Aufnahme nicht funktioniert.

Handwerk zahlt sich aus

Aber ich bin auch ehrlich: Gutes Handwerk sowohl beim Songwriting, als auch am Instrument und beim Aufnehmen ermöglichen es letztendlich auch mit minderwertigem Equipment gut klingende Aufnahmen zu realisieren. Oder andersherum: Eric Clapton klingt immer nach Eric Clapton, auch wenn er nur eine 20 Euro-Gitarre über einen 30 Euro-Amp spielt!

Spuren herunterladen

Damit Du beim LiveMix auf jeden Fall mitspielen kannst – sofern Du StudioOne 4 besitzt – kannst Du Dir die Session hier herunterladen: SingStar-Looper-Sound_01_2019.zip

Also schauen wir mal, was der Herr Jonas vom Recording-Blog so drauf hat und was er uns so alles darüber im LiveMix #16 verrät.

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