In den „guten alten Zeiten“ – also in Zeiten von Bandmaschine und nonlinearem Arbeiten – wurde editiert. Mit Klinge und Kleber und immer in der Hoffnung den Schnitt auch richtig zu setzen und nicht alles dadurch zu ruinieren. Aber auch immer mit dem Ziel die Aufnahme, Performance oder den Song dadurch zu verbessern.

Schneiden, kleben, verschieben

Trotzdem habe ich den Eindruck dass das Schneiden, verschieben, verbessern von Aufnahmen in der modernen DAW einen Makel trägt. Nämlich den, dass „wenn sie es ohne Editieren nicht hinkriegen sollten sie lieber üben bevor sie aufnehmen“. Aber warum? Falls Du es weißt oder eine Meinung dazu hast, schreib sie mir und uns gerne mal in die Kommentare.

Editieren ausdrücklich erlaubt

Ich bin da tatsächlich komplett schmerzfrei. Und zwar frei nach dem alten Motto „wer heilt hat Recht“ oder auf´s Homerecording gemünzt: Wenn´s besser klingt ist es auch erlaubt! Denn wenn man es mit einfachen Mitteln in der DAW hinbekommt, dass die Band auf der Aufnahme besser groovt, besser zusammenspielt und die Breaks besser sitzen, dann klingt es nicht nur professioneller, es ist es auch.

Daher mein Aufruf an alle DAW-Versteher: Optimiert die Aufnahmen mit der DAW, denn dafür ist sie da. Und ein kleines aber wirkungsvolles Beispiel zeige ich im passenden Video zum Artikel!

https://youtu.be/tcjRSU9-fvY
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