Tja, das ist sie, die Frage der Fragen, das Damoklesschwert über unseren Studiomonitoren, der Endgegner im Audiobereich. Aber kann diese Frage überhaupt irgendwie objektiv beantwortet werden?

Soooo viel zu beachten …

Natürlich gibt es ein paar Kriterien, die einen guten Mix ausmachen:

  • alle Instrumente sollten klar zu hören sein
  • kein Instrument sollte zu laut oder zu leise sein
  • nichts sollte übersteuern, es sei denn mit Absicht
  • Kompressoren sollten nicht all zu offensichtlich ins Geschehen eingreifen (außer mit Absicht)
  • Hall/Delay sollten nicht zu auffällig sein (außer mit Absicht)
  • u.s.w.

Und natürlich entscheidet auch die Qualität des Ausgangsmaterials über die Qualität des Mixes. Und damit meine ich nicht die technischen Voraussetzungen wie unverzerrte, sauber aufgenommene Signale. Ich meine

  • spielen alle Instrumente miteinander oder gegeneinander
  • stimmen die handwerklichen Leistungen der Musiker an ihren Instrumenten
  • singt der Sänger in time und in tune
  • ist das Arrangement interessant
  • passt der Text zur Musik
  • ist der Inhalt des Textes schlüssig
  • gibt es eine Hook mit Wiedererkennungswert
  • usw.

Beide vorgenannten Listen lassen sich fast unendlich erweitern, und doch gibt es auch noch einen weiteren Parameter oder besser eine Frage, die untrennbar mit der Ausgangsfrage verknüpft ist: Woran erkenne ich, dass mein Mix gut ist?

Vom Feeling her hab ich ein gutes Gefühl

Ich habe zum Beispiel neulich einen Mix zum zweiten mal gemacht und was soll ich sagen? Das Ergebnis war

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