Der Mix ist fertig, man lehnt sich zufrieden zurück und denkt: “Hmm, klingt eigentlich ganz gut, könnte vielleicht ein wenig breiter sein und etwas mehr Druck im Bass vertragen …”. Tja, was tun? Noch mal in den Mix einsteigen, der eigentlich gut ausbalanciert ist? Mit einem Stereo-Verbreiterer über´s Ziel hinausschießen und das Risiko eingehen, alles eher zu verschlimmbessern und weitere drei Wochen zu mixen? Oder einfach mal einen Trick im MasterBus ausprobieren, der dem Mastering nicht ganz unähnlich ist!

Mitte vs. Seite

Die oben genannte Aufgabenstellung ist nämlich relativ einfach mit einem Equalizer zu bewerkstelligen, wenn er das Mittensignal vom Seitensignal getrennt bearbeiten kann (M/S). Dazu muss man nämlich nur Folgendes wissen:

Die bass-lastigen Instrumente haben ihren Schwerpunkt im Mix in der Regel in der Mono-Mitte. Das ist zum einen historisch begründet, da sich Langspielplatten anders gar nicht herstellen ließen (ohne dass die Schneidenadel aus der Rille hüpfte) und zum anderen unserem Gehör geschuldet, da wir tiefe Frequenzen nicht mehr im Stereo-Panorama bzw. Raum orten können und daher die Mitte der beste Kompromiss ist, um den Bass immer gut hörbar zu kontrollieren.

Größer, schneller breiter

Ein breiter wirkender Mix wird nicht nur dadurch erzeugt, dass man

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