Das Quantisieren, also die Ausrichtung einzelner Noten an einem festgelegten Raster, war lange Zeit ausschließlich dem Bereich MIDI zugeordnet. Dies zum einen, weil MIDI-Noten deutlich einfacher in einem Raster zu bewegen sind als Audio-Material. Zum anderen aber auch, weil die Timing-Korrektur von Audio-Material per Quantisierung lange Zeit zwar funktionierte, aber eben nicht gut klang.

Alles neu macht die DAW

Aber dank der unermüdlichen Entwicklungsarbeit der DAW-Entwickler ist es heutzutage ein Leichtes, auch Audiomaterial zu quantisieren und optimieren. Zumindest, solange es sich hierbei um recht transientenreiches Material wie Schlagzeug, Percussion handelt. Aber auch Gesang oder rhythmisch gespielte Gitarren und Bässe sind hier gute Kandidaten.

Durchgespielte Legato-Linien – egal mit welchem Instrument – sind zwar grundsätzlich auch prädestiniert für eine erfolgreiche Quantisierung. Jedoch ist dabei der manuelle Aufwand deutlich höher, als bei den transientenreichen “Kollegen”.

Quantisieren OK, aber warum?

Dem Quantisieren hängt oft ein ähnlicher Makel an wie Autotune. Angeblich wird dadurch jede Menschlichkeit und Seele aus dem Ursprungsmaterial entfernt. Nun ist es aber durchaus häufiger der Fall, dass man Songs zum Mischen bekommt oder selbst erstellt, bei denen das rhythmische Zusammenspiel nicht gut passt. Sei es, weil

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