30 Minuten mit Vincent Sorg (Produzent von Die Toten Hosen, Broilers, In Extremo, etc.)

Er ist vielleicht einer der Hauptgründe, warum die Toten Hosen aus Düsseldorf 2013 mit ihrem neuen und moderneren Sound eine Art Comeback feiern durften, das dennoch nicht ihre Wurzeln als Punkband verriet und vielleicht gerade deshalb mit Radio- und Stadion-tauglichen Hymnen so gut gelang.

It´s a long way to the top …

Vincent Sorg, der bis 2026 mit Jörg Umbreit auf einem alten Kotten in der Nähe von Münster die seit 1988 existierenden Principal Studios betrieb, hat es mit seiner ganz eigenen Art und Weise geschafft, die Toten Hosen ins neue Jahrtausend zu hieven  – „Ballast der Republik“ wurde zum erfolgreichsten Album des Jahres 2013 und Vincent bekam für dieses Album auch einen wohlverdienten Echo. Aber auch die Broilers, In Extremo, Saltatio Mortis, Deine Cousine oder auch die Donots sind alte Bekannte, die auf Vincents Fähigkeiten als Produzent nicht mehr verzichten wollen.

Dabei schätzen nicht nur diese Bands, sondern auch Plattenfirmen mit vielversprechenden Talenten den unkomplizierten und pragmatischen Ansatz, mit dem Vincent in der Lage ist, sowohl einen Draht zum Künstler, als auch von der Musik zum Konsumenten herzustellen.

Mit anderen Worten, hast Du ein vielversprechendes Talent, bist Du im Prinzip bei Vincent Sorg in den besten musikalischen Händen – wenn Du noch einen freien Termin mit ihm findest.

Denn das ist natürlich auch klar. Ein so gefragter Produzent kann sich vor Anfragen nicht retten, auch wenn es sicherlich Zeiten gab, in denen das noch ganz anders aussah.

Wir müssen reden

Im Interview sprechen wir unter anderem über Queens „A night at the Opera“, die Anfänge des Digital-Recordings, Philosophien und Praxis beim Umgang mit echten und virtuellen Gitarren-Verstärkern, einen Studio-Betrieb ohne Voodoo und teures Outboard und natürlich auch über „3 PlugIns für die einsame Insel“.

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