Komple…was? Komplementär! Das bedeutet „unterschiedlich, aber sich ergänzend“, und das kann bei der Bearbeitung von ähnlich klingenden Signalen mit dem EQ einen entscheidenden Vorteil für den Mix bedeuten. Denn wenn sich zum Beispiel zwei sehr ähnliche Synthesizer, Gitarren oder auch Vocals im Mix „begegnen“ – also gleichzeitig spielen – dann neigen sie dazu sich gegenseitig zu verdecken (maskieren) und der Mix wirkt intransparenter und matschiger. In Stereo kann man dem noch aus dem Weg gehen, indem man beide Sounds nach links und rechts verteilt, aber spätestens in Mono wird das Ganze dann doch wieder zum Problem. Also benötigt man ein Hilfsmittel, mit dem man ähnliche Sounds ein bisschen weniger ähnlich gestalten kann. Und das ist unter anderem der Equalizer!

Gegensätze stoßen sich ab?!

Das grundsätzliche Prinzip ist schnell erklärt. Man lädt in die Spuren der gleichklingenden Sounds jeweils einen EQ. Nun sucht man sich bei dem einen Sound eine Frequenz, die man zur Verbesserung des Sounds ein wenig anheben möchte. Hebt man z.B.

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