Homerecording, Mix-Praxis
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#07 | 30 Tage, 30 Tips – Das beste Gate der Welt

Ein Gate – also ein PlugIn, welches wie ein Tor funktioniert – ist geschlossen, solange nicht der eingestellte Grundpegel überschritten wird, der das Gate öffnet und das Audio-Signal durchlässt. Das ist vor allem bei Schlaginstrumenten an Trommeln und Becken hilfreich, die nicht durchgängig in Benutzung sind, wie zum Beispiel Toms oder Ride-Becken. Soweit die Theorie!

Es gibt allerdings zwei häufige Probleme mit Gates: Zum einen kann es sich zwischendurch ungewollt öffnen. Und zum anderen kann es speziell bei Trommeln immer leicht den Transienten der Trommel durch zu langsames öffnen anschneiden und aufweichen, sodass die Trommel im schlimmsten Fall ihren Punch verliert.

Sicher sind das auch Einstellungsfehler, aber die kann man durch ein wenig Handarbeit und unter Verzicht auf das PlugIn ganz einfach vermeiden. Denn Toms und ähnliche Instrumente werden ja in der Regel nicht durchgängig im Song genutzt, sodass man mit max. 10 Minuten Aufwand die einzelnen Stellen ganz einfach freischneiden kann, in denen tatsächlich ein Signal anliegt und schon braucht man kein Gate mehr – BINGO!

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