Unser Ohr ist bei Musik heutzutage schnell gelangweilt und selbst die kleinste Veränderung in einem Arrangement sorgt für Abwechslung und hält die Höraufmerksamkeit hoch. Da ist es hilfreich, dass man mit modernen DAWs so  ziemlich jeden Parameter eines Plugins bis hin zu Panorama und Lautstärke automatisieren kann.

Ich automatisiere, also bin ich

Professionelle Produktionen zeichnen sich gerade dadurch aus, dass die Hauptarbeit nicht in den Mix fließt, sondern vor allem in die vielen kleinen Automationen, die dem Grundmix folgen. Da wird ein Hall mal lauter mal leiser, da wandert eine Spur von der Mitte an die Seite. Da bekommt ein Sound in der Hinleitung zum Refrain mehr Breite und macht den Song größer. Der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt.

Im Video soll zum Beispiel der Bass auf dem Weg zum Refrain mehr Höhen bekommen und damit die Energie steigern, die dann in einer Art akustischen Explosion im Refrain mündet. Dazu habe ich den CutOff des Bass-Synthesizers so automatisiert, dass er sich über 2 Takte immer weiter öffnet. Und da ein CutOff ja ein durchstimmbarer LowPass- (oder auch HiCut)-Filter ist, bekommt der Sound dadurch schon mal mehr Höhen. Aber eben nur soviel, wie der Grundsound von sich aus mitbringt. Mit dem CamelCrusher habe ich dem Bass aber auch etwas Verzerrung hinzugefügt und den dort eingebauten CutOff öffne ich per Automation nun zusätzlich, um noch mehr Brizzel in den Höhen zu bekommen.

Viel hilft viel

Man kann eigentlich nicht zu viel Automatisieren, also denk gerne kreativ und lass der Phantasie freien Lauf. Beim neuen Ellie Golding-Song ist mir zum Beispiel aufgefallen, dass neben vielen anderen Sachen selbst einzelne Wörter am Ende einer Zeile einzeln verfremdet werden, um möglichst interessant zu bleiben. Und wie haben die Produzenten das gemacht? Richtig, mit Automation 🙂

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